JSON

JSON steht, ähnlich wie CSV für ein Dateiformat in Textform. Wie sämtliche Fachsprache in der Informatik nutzt man nur Abkürzungen. JSON steht für das ausgeschriebene Wort JavaScript Object Notation. Das heißt, JSON ist eine Dateiformat, dass Objekte in der Programmiersprache für Webseiten speichert. Webseiten werden sehr häufig mit der Programmiersprache JavaScript programmiert. JSON-Dateien sind sehr beliebt, denn sie sind einfach und unkompliziert aufgebaut, und können von vielen anderen Anwendungen gelesen werden. JSON-Dateien docken mit ihrer einfachen Struktur an viele andere Dateiformate an.

JSON wurde erst im letzten Jahrzehnt populär, als immer mehr Smartphones verkauft wurden und Apple 2009 seinen ersten Appstore eröffnete. Die JSON-Datei wird hier als einfaches Transportmittel für die Übertragung von mobilen Webseiten eingesetzt, das heißt von Daten von einem Handy-Client zu einem Server und zurück.

Session

Eine Session bezeichnet den Anfang eines Zustandes, für den man den Computer anschaltet und ihn anschaut. Offiziell beginnt eine Session („Sitzung“), wenn der Computer mit dem Internet verbunden ist.

Für eine Session muss ein Kunde und ein Diener vorhanden sein. Der Kunde – engl. client – stellt beim Surfen meistens der Internetbrowser dar. Die Internetbrowser können nach Dschungelfahrten (Safari von Apple) oder europäischen Wildhunden (Firefox Mozilla) benannt sein.

Der Diener – engl. server – empfängt und sendet die Daten an den client, in dem Fall der Internetbrowser. Wenn wir eine Webseite aufrufen, agiert der Internetbrowser also als Kunde.

Wie das Stromkästchen auf der Straße den Strom für die Haushalte in den richtigen Mengen liefert, so schickt der Server die richtige Menge an Datenströmen für die Sessions an die verschiedenen Computer. Der Server ist ein zentrales Programm, dass die Datenströme aus dem Ethernet empfängt, bűndelt und verwaltet. Er stellt die benötigten Ressourcen den internetfähigen Computern um ihn herum zur Verfügung.

Öffnet man beispielsweise den Blog digilux.blog in einer Session, so klopft der Client bei dem WordPress-Server an, mit dem diese Webseite erstellt wurde. Der Server dieses Blogportals schickt daraufhin die benötigten Daten an euren Internetbrowser und sofort erscheint der Blog auf dem Bildschirm. Schließt man den Blog, schließt man die Session.

Merksatz: Wenn man sich auf den Sessel vor den Computer setzt, beginnt die Session, wenn man aus dem Sessel aufsteht, endet sie wieder.

Host, Client, Server

Ein Host ist ein männlicher Gastgeber. In der Computersprache bezeichnet er den Rechner, der alle Gerätekomponenten beherbergt und bewirtschaftet: dem Server. Den Host kann man sich als Butler vorstellen, seine zugehörige Küche als Server. So wie der Butler die Speisen in der Küche vorbereiten und servieren lässt, so holt der Host vom Server die entsprechenden Zutaten und serviert diese seiner Ladyals fehlerfreie Präsentation einer Webseite.

Webseiten aus dem Internet werden direkt auf Servern „gehostet“. Dieser  Blog zum Beispiel wird auf dem Server von WordPress gehostet. Wenn jemand irgendwo auf dieser Erde diese Webseite anschauen möchte, so kontaktiert der Client den Host auf dem Webserver. Der Client – der Kunde –  führt Befehle die Befehle aus, die er durch den Internetbrowsers erhält. Er kommunziert mit dem Butler, dem Host.

Wenn man beispielsweise in die das weiße Google-Suchzeilenfeld des Internetbrowsers www.digilux.blog eingibt und danach die „Enter“-Taste drückt, so springt der Client auf, und kommuniziert mit dem Webserver, auf dem die Daten und Informationen dieser Google-Webseite liegen. In einer technischen Begrüßung, die nach einem starren Protokoll abläuft – Frage:“Hello_Server“, Antwort: „Hello_Client“ – weckt der Client den Server auf. Daraufhin tauschen die beiden die Verschlüsselungsnotizen für den sicheren Transport der Daten aus (siehe TLS-Handshake).

Der Begriff Client wird fast ausschließlich für die Client-Server-Beziehung gebraucht. Das Serverzentrum kann man sich wie eine riesigen Vorratskammer einer Küche vorstellen. Diese Vorratskammer ist die vollgestopft mit technischen Geräten, die Speicherplatz anbieten. Jeder einzelne Server ist auf den ersten Blick erst einmal nur ein kleines quadratisches Kästchen aus Metall und Kupfer. Die Daten jeder Webseite im Internet, die wir ansurfen, müssen physisch irgendwo auf dieser Welt in einem dieser Metallkästchen lagern. Wenn wir die Google-Suchmaschine nutzen, dann nehmen wir zum Beispiel Kontakt zu dem Serverzentrum des US-Bundesstaast Iowa auf. Die Google-Server lagern dafür in Kellern unter der Erde von streng bewachten Gebäuden.