Hiperlan und Lorawan – Was ist das?

Das Hiperlan ist nicht nur der Internetstandard für Hipster, wie man auf den ersten Blick meinten könnte, sondern für alle Bürger in der Europäischen Union. HIPERLAN ist einer von vier Vorgaben, wie das WLAN innerhalb einer europäischen Region ausgebaut wird. Es nutzt mobile Internetzellen, die sonst für den Handyempfang verwendet werden. Die Abkürzung steht für das bombastische Wort „High Performance Radio Local Area Network“. Das Ziel ist es, durch diesen Standard einen besonders schnellen Internetempfang zu ermöglichen.

Ein ähnliches Netzwerk mit einer anderen kryptographischen Abkürzung nennt sich LoRaWan. LoRaWan basiert auf ganz schwachen Funksignalen, und eignet sich deswegen hervorragend für den Einsatz von Geräten im Batteriebetrieb. Das können beispielsweise Sensoren für den Grad von Regenfeuchtigkeit für Apfelbaumplantagen sein (Low Power Wide Area Network). Hier braucht es kein starkes WLAN-Signal. Kein Sensor muss sich mit Facebook verbinden. Deswegen reicht diese geringe WLAN-Stärke von LoRaWan aus, um Daten zu übermitteln. Beispielsweise funkt der Sensor den Feuchtigkeitsgrad nur an eine zentrale Verteilstation. Das „Low Power“ – Netzwerk ist das Rückgrat für eine Zukunft in der „Dinge“ miteinander kommunizieren. Diese Welt nennt sich „IoT“ – Internet of Things. Der Sensor kommunziert beispielsweise mit dem Bewässerungsanalgen auf einem Weinfeld. Gibt es zu viel Sonne, ist es zu heiß und zu trocknen, kann die zentrale Verteilstation automatisch den Befehl zur Bewässerung geben. Sprich: Gingen die BäuerInnen früher selber noch mit der Gießkanne von Baum zu Baum gehen, bewässert sich der Apfelbaum heute von selbst.