Auf meiner Reise durch Irland und Nordirland im Herbst 2018 habe ich ein spannendes Thema untersucht: Zum ersten Mal in der Geschichte Europas könnte eine Grenze durch Künstliche Intelligenz gestaltet werden. Die jahrezehntelang umkämpfte Grenzlinie zwischen Irland und dem britischen Nordirland ist seit dem Brexits erneut zum zentralen Konfliktthema in den Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien geworden. Die Landgrenze soll durch eine “unsichtbare Markierung” konfiguriert werden – die Smart Border. Wie eine “Smart Border” im Detail funktioniert, erklärt ich hier im Deutschlandfunk:

Durch den Einsatz von Gesichtserkennung, Zollabfertigung durch automatische Nummernschilderkennung, GPS-Routing  und “nicht-invasive Verfahren” sollen Privatpersonen und Lastwagen am unsichtbaren Grenzübergang überwacht werden. Die “Smart Borders 2.0” gelten nicht nur als Pilotprojekt für irische Straßen, sondern sollen später auf der Ärmelkanalroute vom französischen Calais nach Dover eingesetzt werden.

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