Privacy by Design

Privacy by Design kann man sich tatsächlich wie ein Designerkleid vorstellen, dass ihre Trägerin unsichtbar macht. Die zuständige Designerin (die IT-Programmiererin) tüftelt nämlich nicht einfach los, sondern denkt vorher über die Privatsphäre ihrer Nutzerinnen nach. Bevor sie an der Werkbank ihr Software-Produkt herstellt, muss sie folgende Frage für sich beantworten können: Wie kann ich die Daten der Anwenderinnen am Besten schützen, die am Ende meine Software nutzen? Diese Taktik nennt sich „Datenschutz durch Technik“ oder „Privacy by Design“ und gilt als wirksamste Methode effektiver Umsetzung von Datenschutz. „Privacy by design“ meint: Nicht alles, was technisch machbar ist, machen wir auch. Zum Beispiel, dass sich meine Webcam einschaltet, während du auf diese Blogbeiträge klickst. Diese Möglichkeit wird vornherein in der technischen Gestaltung meines Computers verhindert, weil hier eine intelligente Designerin nachgedacht hat, bevor sie den Internetbrowser konfiguriert und verkauft hat.

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Der Begriff „Privacy by Design“ wurde von der Informationsfreiheits- und Datenschutzbeauftragten der Provinz Ottawa in Kanada, Ann Cavoukian, das erste Mal in den 70ger Jahren definiert. Ihr fiel das Wort beim Muffinbacken ein.

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