Ein Host ist ein männlicher Gastgeber. In der Computersprache bezeichnet er den Rechner, der alle Gerätekomponenten beherbergt und bewirtschaftet: dem Server. Den Host kann man sich als Butler vorstellen, seine zugehörige Küche als Server. So wie der Butler die Speisen in der Küche vorbereiten und servieren lässt, so holt der Host vom Server die entsprechenden Zutaten und serviert diese seiner Ladyals fehlerfreie Präsentation einer Webseite.

Webseiten aus dem Internet werden direkt auf Servern “gehostet”. Dieser  Blog zum Beispiel wird auf dem Server von WordPress gehostet. Wenn jemand irgendwo auf dieser Erde diese Webseite anschauen möchte, so kontaktiert der Client den Host auf dem Webserver. Der Client – der Kunde –  führt Befehle die Befehle aus, die er durch den Internetbrowsers erhält. Er kommunziert mit dem Butler, dem Host.

Wenn man beispielsweise in die das weiße Google-Suchzeilenfeld des Internetbrowsers www.digilux.blog eingibt und danach die “Enter”-Taste drückt, so springt der Client auf, und kommuniziert mit dem Webserver, auf dem die Daten und Informationen dieser Google-Webseite liegen. In einer technischen Begrüßung, die nach einem starren Protokoll abläuft – Frage:”Hello_Server”, Antwort: “Hello_Client” – weckt der Client den Server auf. Daraufhin tauschen die beiden die Verschlüsselungsnotizen für den sicheren Transport der Daten aus (siehe TLS-Handshake).

Der Begriff Client wird fast ausschließlich für die Client-Server-Beziehung gebraucht. Das Serverzentrum kann man sich wie eine riesigen Vorratskammer einer Küche vorstellen. Diese Vorratskammer ist die vollgestopft mit technischen Geräten, die Speicherplatz anbieten. Jeder einzelne Server ist auf den ersten Blick erst einmal nur ein kleines quadratisches Kästchen aus Metall und Kupfer. Die Daten jeder Webseite im Internet, die wir ansurfen, müssen physisch irgendwo auf dieser Welt in einem dieser Metallkästchen lagern. Wenn wir die Google-Suchmaschine nutzen, dann nehmen wir zum Beispiel Kontakt zu dem Serverzentrum des US-Bundesstaast Iowa auf. Die Google-Server lagern dafür in Kellern unter der Erde von streng bewachten Gebäuden.

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