Taktgenerator

Computer funktionieren wie nach musikalischen Partituren. Sie arbeiten immer nach einem Takt. Der Arbeitsrythmus in dem die elektrischen Signale verarbeitet nennt sich Takt, genauso wie das Metronom den Takt fűr Musikern vorgibt, die Instrumente spielen. Das Metronom im Inneren des Computers nennt sich Taktgenerator. Der Taktgenerator gibt die unvorstellbar hohe Taktfrequenz vor. Das kann bis zu mehreren Milliarden Takte in der Sekunde sein.

Die Taktfrequenz wird in Megahertz gemessen. Je schneller die Taktfrequenz, desto höher die Leistung eines Prozessors, denn das bedeutet er kann mehr Impulse pro Sekunde verarbeiten. Das bedeutet z.B. wenn man ein Programm zum Ausfűhren öffnet wird, poppt das sofort auf dem Bildschirm auf.

Der Taktgenerator gibt die  Buslinien vor, die Stromimpulse, die signalisieren welche Bits sich der Computer speichern soll.

Überhitzt der Prozessor wegen zu vielen Stromimpulsen, so entscheidet dieser eigenständig, die Busse nicht mehr zu empfangen. Das der Prozessor auf einmal  beispielsweise nur jeden zweiten Takt annimmt, nennt man throttling, die automatische Drosselung seiner Leistung. Wenn ein Prozessor throttelt, hat man ihn mit Takten überfordert.

 

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