Transistor

Ein Transistor besteht aus einem unfassbar winzigen Siliziumplättchen. Transistoren speichern den Binärcode. Jede Information, die man eingetippt, wird in Binärcode durch Elektrizität auf diesem Siliziumplättchen gespeichert. Wie funktioniert das genau?

Der Transistor steht mit dem Strom in Verbindung, der aus der Steckdose kommt. Die Eigenschaft eines Transistors besteht darin, dass er diesen Strom weiterführen oder blockieren kann. Hat etwa der  Computer  die Zahl 1 gespeichert, so lässt der Transistor den Strom durch. Der Transistor ist an. Hat der Computer dagegen die Zahl 0 gespeichert, so lässt der Transistor den Strom nicht durch. Der Transistor ist aus. Auf diese Art und Weise speichert der Computer Informationen: Durch  Transistoren, die sich merken, an oder aus zu sein. Einen Transistor lässt sich auch als Haustürklingel vorstellen, die bimmelt oder nicht. Der Strom zum Läuten fließt nur, wenn man den Knopf drückt.„Ein Transistor entspricht dem Klingelknopf an einer Haustür – zumindest, wenn man diesen drei Milliarden mal pro Sekunde betätigen und mit allen anderen Klingeln auf der Welt verbinden könnte.“ erläuterte Benz Benjamin im c’t-Magazin.

In jedem  Computergerät sind in etwa so viele Klingelknöpfe, sprich Transistoren verbaut, wie die Comicente Dagobert Duck Geldmünzen in seinem Geldspeicher hortet. Ein Mikrochip kann dementsprechend ungefähr einer Milliarde Transistoren bestehen.

 

singletransistor.jpg

 

Die  immer weiter ansteigende Anzahl der Transistoren bildet die Grundlage der digitalen Revolution. 1956 hat der amerikanische Gründer des Prozessorenherstellers Intel,  Gordon Moore,  dafür ein Gesetz entdeckt. Nach dem Moore’schen Gesetz verdoppeln sich die Schaltkreise durch die Transistoren Jahr für Jahr, was immer mehr Speicher und eine immer höhere Rechenleistung des Computers nach sich zieht.

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